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Auf Beschluss des Sächsischen Landtages wurde 2010 die Enquete-Kommission "Strategien für eine zukunftsorientierte Technologie- und Innovationspolitik im Freistaat Sachsen" eingesetzt.

Das Wort "enquete" leitet sich aus dem Französischen ab und bedeutet soviel wie "Untersuchung". Eine solche Kommission arbeitet, ähnlich einem Ausschuss, über einen längeren Zeitraum hinweg und widmet sich sehr wichtigen gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Im konkreten Fall geht es darum, Voraussetzungen zu ermitteln und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen zu empfehlen, die der sächsischen Wirtschaft und Wissenschaft über dieses Jahrzent hinaus erlauben, sich zukunftsorientiert und erfolgreich zu entwickeln. Drei Arbeitsgruppen arbeiten daran, die Situation von Wirtschaft und Wissenschaft zu analysieren, Thesen dazu zu erarbeiten und aus der gegenwärtigen Situation heraus, an internationalen Entwicklungsrichtungen gemessen, Handlungsempfehlungen für die sächsische Wirtschafts- und Wissenschafts-, aber auch für die Finanz- und Bildungspolitik zu erarbeiten.

Insgesamt arbeiten 25 Mitglieder in der Kommission, sowohl Abgeordnete als auch von den Fraktionen benannte Experten. Wobei nur die Abgeordneten selbst stimmberechtigt sind. Die Beteiligung der einzelnen Fraktionen wird, wie bei den Ausschüssen, durch ihre Stärke im Parlament bestimmt. Die Kommission tagt einmal monatlich, ebenso oft die Arbeitsgruppen und die Fraktionsarbeitskreise.

Im ersten Quartal 2013 schloss die Enquetekommission "Strategien für eine zukunftsorientierte Technologie- und Innovationspolitik im Freistaat Sachsen" ihre Arbeit ab.

Im Rahmen einer Veranstaltung im Großen Saal des Ständehauses in Dresden wurde der Abschlussbericht der Kommission am 27. März 2013 offiziell übergeben.

Sie finden den Bericht unter folgendem Link: Abschlussbericht Enqutekommission

Die Ergebnisse der Arbeit liefern bis heute eine wichtige Grundlage für meine politische Arbeit, insbesondere im Ausschuss Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und als Handwerkspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.