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 Regeln nach denen der sächsische Landtag von den Bürgern des Freistaates gewählt wird

In der Regel besteht der Landtag aus 120 Abgeordneten – diese werden in allgemeinen, freien, unmittelbaren, gleichen und geheimen Wahlen für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Das Wahlverfahren setzt sich aus dem Persönlichkeitswahlrecht verbunden mit den Grundsätzen der Verhältniswahl zusammen. Jeder Wahlberechtigte Bürger hat bei Landtagswahlen zwei Stimmen: die Erststimme und die Zweitstimme. 60 Mandate fallen auf die von den Parteien nominierten Wahlkreiskandidaten – diese werden mit der Erststimme, der Direktstimme, direkt in den Landtag gewählt.
Die Zweitstimme, die Listenstimme, ist ausschlaggebend für die Partei und damit für die prozentuale Zusammensetzung des Landtages. Parteien, die mit mindestens fünf Prozent der Wähler mit der Zweitstimme gewählt wurden, kommen in den Landtag. Diese fünf-Prozent-Hürde dient der Verhinderung der Zersplitterung des Landtages und der Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Landtages.

Für die 60 sächsischen Landtagswahlkreise gilt: pro Wahlkreis gibt es ein Direktmandat im Landtag. Hier gilt das Prinzip der Mehrheitswahl. Dabei ist der Kandidat gewählt, der im Wahlkreis die meisten abgegebenen gültigen Erststimmen erhält. Ich bin Wahlkreisabgeordneter, wurde direkt gewählt und kann somit unabhängiger agierenmir wurde damit das direkte Vertrauen vom Wähler ausgesprochen, die Aufgaben für meinen Wahlkreis zu übernehmen. Ich kenne die Probleme und Sorgen, welche die Bürger meines Wahlkreises beschäftigen sehr genau und kann mich direkt für sie einsetzen.

Die Abgeordneten sind nur ihrem Gewissen unterworfen – sie üben ein freies Mandat aus und sind nicht an Aufträge und Weisungen gebunden. Die Verfassung garantiert rechtliche Unabhängigkeit.

Die erste, die konstituierende, Sitzung des neu gewählten Landtages muss spätestens am 30. Tag nach der Wahl stattfinden.

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