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Stötteritz ist der höchstgelegene Stadtteil Leipzigs. Über fünfzehntausend Menschen leben in Stötteritz und seit Jahren entwickelt sich der im Stadtbezirk Südost gelegene, von der Öffentlichkeit eher wenig wahrgenommene Stadtteil sehr positiv.

Wie der Name vermuten lässt handelt es sich um eine Ortsgründung aus der wendischen Besiedlungszeit. Der alte Ortskern lag vermutlich dort, wo sich noch heute die Marienkirche befindet. Die schöne, helle Barockkirche bildet noch heute mit dem benachbarten Pfarrhaus das Zentrum der lebendigen evangelischen Kirchgemeinde. Bemerkenswert ist der ebenfalls barocke Kanzelaltar mit seinem wertvollen Tafelbild.

Bevor Stötteritz schon 1910 Teil der Stadt Leipzig wurde, war es wie alle um Leipzig liegenden Gemeinden landwirtschaftlich geprägt. Die größten Landwirtschaftsbetriebe waren das obere und das untere Rittergut. Erhalten geblieben und aufwändig saniert sind die Gebäude des Unteren Gutes.

In der Scheune des Rittergutes ist seit 1989 der Verein zur Wiedereingliederung psychosozial geschädigter Menschen tätig.

Überhaupt ist bürgerschaftliches Engagement in Stötteritz weit verbreitet. Ein aktiver Bürgerverein setzt sich für die stetige Verbesserung des Wohnumfeldes ein. Viele Kunst- und Kulturinteressierte haben Stötteritz für sich entdeckt. Davon zeugen die vielen Aktivitäten der „Stötteritzer Kulturrunde“.

Zu den Sehenswürdigkeiten Stötteritz gehört neben Rittergut und Kirche  die 1903 errichtete, sechs Meter hohe Pyramide aus eizeitlichen Gletschersteinen am Gustav-Schwabe-Platz.

Das Stötteritzer Wäldchen ist Ort der Ruhe und Erholung, mit dem Freibad und dem Stadion des SSV Südost aber auch sportlicher Aktivitäten. Empfehlenswert ist auch die von „Kuno“ und „Hasi“ betriebene zugehörige Sportlergaststätte.