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Am 15.11.2010 besuchte MdL Pohle mit Bürgern des Stadtteils die Baustelle in der Portitzer Straße.
Das ausführende Projektbüro führte zusammen mit Vertretern der Stadt Leipzig vom Hochbauamt und des Schulverwaltungsamtes über die Baustelle. Die einzelnen Bauabschnitte wurden ebenso erläutert wie das Farbkonzept und die zukünftigen Projektmöglichkeiten im handwerklichen Bereich.

 

Ein absoluter Höhepunkt ist der Neubau der Turnhalle, welche nicht nur den Schulbetrieb aufwertet sondern auch weitere Hallenflächen für die Leipziger Vereine zur Verfügung stellen wird.

Am ehemaligen Felix-Klein-Gymnasium wird die Adolph-Diesterweg-Förderschule mit Ihren Außenstellen einen neue Heimat erhalten. Von der Kindertagesstätte über Grundschule und Hort, bis hin zu den Förderschülern der höheren Klassen wird ein einheitliches Konzept in gut strukturierten Räumen möglich. Ganztagsschulangebot können ausgebaut werden und die Kinder und Jugendlichen so besser auf das zukünftige Leben vorbereitet werden.
MdL Ronald Pohle:
„Besonders beeindruckt haben mich 2 Punkte:


1.      Der fließende Übergang von Altbausubstanz und Neubau, welcher Tradition mit Moderne verbindet.
und
2.      Das pädagogische Konzept, welches besonders problembelastet Kinder und Jugendliche an handwerkliche Fertigkeiten heranführt.


Als zuständiger Wahlkreisabgeordneter schmerzte der Verlust eines gymnasialen Standortes für den Sozialraum sehr. Dass nun wieder der Lehrbetrieb in dem alten Gebäude mit seinen Erweiterungen  aufgenommen wird, wenn auch für eine andere Zielgruppe, freut mich besonders. Leestehende Schulgebäude erinnern uns tagtäglich an das demografische Problem, welches uns vor immer wieder neuen Herausforderungen stellt.
Als handwerkspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion begrüße ich, dass die Mittel des Konjunktur II Paketes der örtlichen Handwerkerschaft zu Gute kommen. Insbesondere die Aufarbeitung und Modernisierung des alten Schulgebäudes sichert Arbeitsplätze und schafft Perspektiven für das Projekt.
Das innerhalb der Förderschule auch verstärkt an der handwerkstechnischen Fertigkeiten der Jugendlichen gearbeitet wird, legt eine der Grundlagen für die zukünftige Handwerkerschaft. Fertigkeiten in den Bereichen Holz, Metall aber auch Hauswirtschaft, geben den Jugendlichen bessere Startbedingungen für die Zukunft. Dies ermöglicht einen leichteren Start ins Berufsleben, der weniger abhängig von formellen Zensurenspiegeln ist.“

Der geplante Umzug für den Sommer 2011 ist nicht in Gefahr und beweist, dass gute Bauplanung und gutes Controlling vor Kostensteigerungen und Terminverzug schützen. Leider ist dies nicht auf allen städtischen Baustellen so selbstverständlich.

MdL Ronald Pohle