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Unvergessen – nichts gelernt – gemeinsam mit Stasispitzeln Terroristen verherrlichen!

Der LVZ-Artikel vom Samstag, den 18.12.2010, über den Besuch des als historisch anerkannten Terroristen Che Guevara, ist ein unglaubliches Beispiel der Verharmlosung von kommunistischen Verbrechern.
Unter der Überschrift, „Unvergessen: Che Guevara 1960 in Leipzig“ lud die Rosa-Luxemburg-Stiftung zu einem denkwürdigen Diskussionsabend ein. Allein der Einladungstext mit der Passage: „Auf den Tag genau 50 Jahre danach wollen wir an diesem historischen Ort würdig an die Visite von Che erinnern.“, lässt kein historisches Verständnis für einen anerkannten Staatsterroristen erkennen. Es ist ein unglaublicher Vorgang, wenn mittlerweile eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Parteienstiftung, in verharmlosender Form ein kommunistisches Regime und deren weltweit als Terroristen entlarvten ehemaligen Repräsentanten, in die deutsche Öffentlichkeit bringt.

Es kann in einem Land, in dem die demokratische und humanistische Idee im Grundgesetz verankert ist, keine würdige Erinnerung an einen Terroristen und Mörder geben!

In einem Bericht in der „Die Welt“ vom 6.10.2007, steht bereits in der Einleitung:“ In Wahrheit war der rastlose Guerillaführer ein todessüchtiger Doktrinär, der Stalin verehrte. Che Guevara wurde zur Inspiration für Terroristen in Aller Welt.“ Als Mitglied der so genannten revolutionären Führung in Cuba, ist Che Guevara direkt verantwortlich für hunderte von Todesurteilen. Der Weg dieses Staatsterroristen, der stets Gewalt und Tod gepredigt hat, ist gezeichnet von Tod und der Missachtung der Menschenrechte. In Cuba werden die Menschenrechte weiterhin missachtet und Che Guevara von der Regimeführung als Held geehrt.
Die Berichterstattung über den Besuch eines Massenmörders im Zusammenhang als Staatsbesuch, darf nicht in einem falschen Zusammenhang geschehen.
Wenn die LVZ, mit freundlicher Gestattung eines von drei neu aufgetauchten Fotos abdrucken darf, sollte in der Berichterstattung die historischen Taten und Ideen eines menschenverachtenden Terroristen nicht fehlen.
Ansonsten müsste die Öffentlichkeit befürchten, vielleicht eines Tages in blauäugiger, würdiger Form, über einen Besuch von Osama bin Laden in Leipzig informiert zu werden. Wer weiß, vielleicht trafen sich Terroristen zur Messe oder zur Anwerbung von willfährigen Genossen in Leipzig? Zumindest darf aus der Berichterstattung vom 18.12.2010 entnommen werden, dass regionale Führungskräfte der Linken, wie der Stasispitzel Volker Külow, sich gern bei der Glorifizierung und Verharmlosung von Terrorismus beteiligen.

Leipzig, 19.12.2010

Ronald Pohle MdL