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Der Leipziger CDU Abgeordnete und Mitglied im Innenausschuss des Sächsischen Landtages, Ronald Pohle, zu den Ausschreitungen um die Harkortstrasse und Karl-Tauchnitzstr. am Freitagabend.

Durch Zufall geriet der Leipziger Abgeordnete in die Straßenschlacht auf der Kreuzung Harkortstr./Karl-Tauchnitzstr. und wurde unmittelbarer Zeuge blinder und zügelloser Gewalt durch vermummte Straftäter. Die Straßenkreuzung gegenüber dem Neuen Rathaus glich einem Schlachtfeld, mehrere Brandherde, hunderte Pflastersteine unterschiedlicher Güte, Gussteile von Versorgungsleitungen, Wurfgeschosse und Pyrotechnik aller Art übersäten die Kreuzung. Der Zug der Chaoten ging über die Karl-Tauchnitzstr. in Richtung Johannapark und hinterließ an Straßenbahnhaltestellen, Fenstern und Fassaden eine Spur der Verwüstung. Überall lagen Farb- und Teerbomben sowie Brandsätze die ihre Wirkung entfalteten. Im Bereich des amerikanischen Konsulats wurde die Karl-Tauchnitzstr./ Grassistr. durch brennende Autoreifen blockiert.

Das schnelle und beherzte Eingreifen von Polizei und Feuerwehr verhinderte schlimmeren Schaden. Wobei die Spuren und die eingesetzten Mittel der geschätzten 100 Straftäter darauf schließen lassen, dass diese sehr wohl schwerste Verletzungen bei ihren Angriffen einkalkuliert haben. Insbesondere das beschädigte Einsatzfahrzeug der Polizei zeigt deutliche Spuren von Angriffen in Kopfhöhe.

Als Erfolg wertet Ronald Pohle die Festnahme eines Straftäters, dem die Teilnahme an schwerem Landfriedensbruch und Sachbeschädigung zur Last gelegt werden sollte.

Als Leipziger Abgeordneter möchte sich Ronald Pohle bei den Einsatzkräften für ihren engagierten und zielorientierten Einsatz bedanken, der den Chaoten einen kurzen Auftritt bescherte. Insbesondere bewies einmal mehr der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz sein persönliches Engagement, indem er nur wenige Minuten nach Beginn der Straßenschlacht vor Ort bei seinen Einsatzkräften war.

Ronald Pohle wird diese Ereignisse in den nächsten Sitzungen des Innenausschusses zur Sprache bringen und dabei auf ein verbessertes Sicherheitskonzept für Leipzig dringen.