Bezüglich des Artikels in der LVZ vom Samstag, 12.11.2016. „Nahverkehr in Sachsen soll einfacher werden“, äußert sich Ronald Pohle, MdL und Mitglied im Wirtschaftsausschuss, folgendermaßen:

„Die angesprochene Strukturproblematik hinsichtlich der fünf Zweckverbände ist nur ein Teil der in Angriff zu nehmenden Themen für den sächsischen ÖPNV. Dabei bedarf es der Betrachtung eines Gesamtpaketes, das maßgeblich aus vier Säulen besteht: der ÖPNVFinVO, dem Schüler- und Auszubildendenverkehr, dem neu im Koalitionsvertrag beschlossenen Bildungsticket sowie der Strukturanpassung.
Die Umsetzung dieses Gesamtpaketes beinhaltet ein hohes Maß an Synergieeffekten und würde sowohl die Kosten als auch die Kundenfreundlichkeit entsprechend positiv beeinflussen. Jede andere Betrachtungs- und Herangehensweise wäre Flickschusterei und entspräche nicht dem hohen qualitativen Anspruch der Koalition im Interesse der sächsischen Bürgerinnen und Bürger.
Mein abweichendes Stimmverhalten in der letzten Legislatur beim Thema Schüler- und Auszubildendenverkehr hatte bereits den Hintergrund des fehlenden ganzheitlichen Ansatzes von FinVO und Strukturanpassung. Nun kommt die Herausforderung der Umsetzung des Bildungstickets aus dem Koalitionsvertrag hinzu. Aus diesem Grund werte ich es als große Chance, bei der Qualifizierung der vier Säulen, ein nachhaltiges ÖPNV-Gebäude für Sachsen zu entwickeln.“

Ronald Pohle
Leipzig, 15.11.2016