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Michael Kretschmer stellte die Kerninhalte des Papiers heraus, das sowohl eine Integration der berechtigt in Sachsen lebenden Ausländer, aber auch eine konsequente Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen einfordert. Es gehe zunächst darum, Begriffsklarheit und Transparenz zu schaffen. Dann seien die Anstrengungen zu intensivieren, Menschen, die in in unserem Land Schutz suchen, Partizipation zu ermöglichen. Voraussetzung dazu sei aber auch, schnell und zuverlässig zu bestimmen, wer dieses Recht für sich in Anspruch nehmen könne. Menschen, die keinen Rechtsanspruch auf Asyl oder Duldung hätten, seien zügig in ihre Heimatländer zurückzuführen, in ihrem eigenen Interesse, im Interesse der betreffenden Länder und im Interesse jener, die hier leben. Deutlich wurde die Aushöhlung geltenden Rechts in einigen Bundesländern kritisiert, die sich beispielsweise in "Winterabschiebestopps" äußere. Kretschmer räumte auch die späte Reaktion der Politik auf hinsichtlich der Pegida-Bewegung in Dresden ein, lobte aber umso mehr die diesbezüglichen Aktivitäten der Sächsischen Staatsregierung. Insgesamt war die Diskussion, an der sich auch die Bundestagsabgeordnete Kudla und der Leipziger Polizeipräsident Merbitz beteiligten kontrovers, aber sachlich und konstruktiv.